Weitere Neuigkeiten

Aktuelles

07.08.2014

BAföG steigt spürbar

BAföG-Empfänger erhalten ab dem Wintersemester 2016/2017 sieben Prozent mehr Geld. Ebenfalls um sieben Prozent steigen dann die Freibeträge an, die den Ausschlag darüber geben, ob Studierende BAföG erhalten können oder nicht…

Der Kreis der BAföG-Empfänger werde damit um mehr als 110.000 Studierende und Schüler erweitert.

Mit Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise ab Wintersemester 2016/17 soll zusätzlich zu der siebenprozentigen Anhebung der sogenannten Bedarfssätze und der Freibeträge auch der Wohnzuschlag auf 250 Euro angehoben werden. Für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steige damit der monatliche Förderungshöchstsatz um rund 9,7 Prozent von derzeit 670 Euro auf künftig 735 Euro. Die Geförderten könnten zudem künftig dauerhaft einen Minijob bis zur vollen Höhe von 450 Euro monatlichem Verdienst ausüben, ohne dass dieses Einkommen auf ihre BAföG-Leistungen angerechnet wird. Auch der Freibetrag für eigenes Vermögen der BAföG-Empfänger steigt: Er soll künftig 7.500 Euro statt 5.200 Euro betragen. Studierende oder Schüler mit Kind sollen einheitlich 130 Euro Kinderbetreuungszuschlag erhalten. Bisher gab es gestaffelt 113 Euro für das erste und 80 Euro für jedes weitere Kind. 

Der Bund soll ab dem Jahr 2015 die volle Finanzierung der Geldleistungen nach dem BAföG übernehmen -  eine Entlastung für die Länder um jährlich 1,17 Milliarden Euro, die sie zur besseren Finanzierung von Hochschulen und Schulen einsetzen sollen. 

Weitere Informationen unter: http://www.bmbf.de/de/892.php