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01.04.2017

Irgendwas mit Medien - Bildungsseite im Kölner Stadtanzeiger vom 01.04.2017

Die Medienbranche bietet tatsächlich viele Möglichkeiten. Welche genau verrät MICHAELA HERMES.

Immer noch gilt: „Irgendwas mit Medien“. Das zieht bei Jobeinsteigern nach wie vor. Die Frage „Was genau?“ bleibt in vielen Fällen jedoch unbeantwortet. Kein Wunder, bietet die Medienbranche doch unendlich viele Möglichkeiten, denn sie zählt gerade im IHKBezirk Köln zu den stärksten Wirtschaftszweigen und bietet bei einem weiter steigenden Bedarf überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze. In der Medienregion Köln finden sich in allen Bereichen der Branche national und international agierende Unternehmen.

Die zunehmende Verschmelzung der klassischen Arbeitsfelder Presse, Film, Fernsehen, Radio, Werbung mit IT und Internet erfordert innovative Konzepte. So setzen die klassischen Medienunternehmen längst auf digitale Unterstützung durch Apps und interaktive Beteiligung der Konsumenten via Computer, Smartphone oder Social-Media-Plattformen (Facebook, Youtube, Twitter, Instagram) und sind so zu digitalen Unternehmen geworden. Der Trend zur Digitalisierung eröffnet neue Arbeitsmöglichkeiten, denn die Kommunikationsprozesse müssen professionell organisiert werden.

Dynamische Entwicklung

Klassische Werbeagenturen verstehen sich mittlerweile immer mehr als Kommunikationsagenturen und Business-

Partner ihrer Kunden, denn es geht um viel mehr als Werbung. Nachhaltige Lösungen werden nicht für, sondern mit den Kunden erarbeitet und am Ende kann eine Werbekampagne entstehen, vielleicht aber auch ein neuer Service, ein neues Produkt, eine neue Nutzerführung der Website, ein VR-Erlebnis im Store oder eine Kooperation mit Influencern – oder alles zusammen. Crossmedial angelegte Kampagnen beziehen ganz unterschiedliche Medien ein und sogenannte Adgames – Spiele, die in unterhaltsamer Form der Kundenbindung oder Kundengewinnung dienen – spielen eine immer größere Rolle. Dieser Trend mag ein Grund für die dynamische Entwicklung der Games-

Industrie in der Region sein.

Grundsätzlich gilt: Die Nachfrage in der Region Köln nach gut ausgebildeten Fachkräften ist groß. Viele Medienunternehmen bilden selber aus, greifen aber auch gerne auf gut ausgebildete Mediendesigner zurück, die ihren Abschluss im Rahmen schulischer Ausbildungen erworben haben.

Aber auch Absolventen von Medienstudiengängen haben hervorragende Chancen, denn Medienexperten für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sind gefragt. Für die noch junge Gaming-Branche gilt: Hier gibt es bislang nur wenige anerkannte Ausbildungs- oder Studienabschlüsse. Insbesondere private Institutionen haben sich auf die Ausbildung in der Computerspiele-Branche spezialisiert, aber auch staatliche Universitäten haben die interaktiven Unterhaltungsmedien mittlerweile in ihr Lehrprogramm aufgenommen. Spieleentwicklung ist Teamarbeit und gefragt sind Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Neben Gamedesignern und Gameartists, die sich mit Konzeption und Gestaltung von Spielen beschäftigen, sind aber auch Gamedeveloper – Informatiker, die sich um die Programmierung und Implementierung von Computerspielen kümmern – stark nachgefragt.

Wer eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Medien beginnen möchte, sollte sich vorher über die inhaltliche Ausrichtung Gedanken machen: Welche Schwerpunkte hält man für wichtig, was macht Spaß und in welchem Bereich sieht man sich in der Zukunft? Aber auch der Bereich der beruflichen Weiterbildung ist breit gefächert und bietet ein breites Spektrum an Qualifizierungsmöglichkeiten, um sich für Spezialaufgaben vorzubereiten.

 

LINKS

Weitere Infos gibt es hier:

www.medienkarriere.nrw.de

www.games-career.com/Studium

www.ihk-koeln.de