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29.01.2016

TNS Infratest-Studie 2016: Digitalisierte Arbeitswelt erfordert hohe Lernbereitschaft seitens der Arbeitnehmer

Wer lernt, gewinnt im Job. Der Lohn sind Karrierechancen, mehr Verantwortung und/oder eine Gehaltserhöhung. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2016« hervor, die bereits zum achten Mal in Folge im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt wurde.

Ein weiteres wichtiges Signal an die Arbeitnehmer ist die anhaltend hohe Bedeutung, die die Personalverantwortlichen schon seit der ersten Umfrage im Jahr 2009 der Eigeninitiative in der beruflichen Weiterbildung zuschreiben. Auch im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt sehen die HR-Manager die Lernbereitschaft als eine wichtige Kompetenz ihrer Mitarbeiter.

»Wer 2016 auf Karriere setzt, liegt mit beruflicher Weiterbildung gut im Rennen«, so Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD. Der Grund: Für 87 Prozent der befragten Personalverantwortlichen fördert sie den beruflichen Aufstieg stark bis sehr stark, für 86 Prozent die Erweiterung des Verantwortungs- und Aufgabenbereiches und für 78 Prozent eine Gehaltssteigerung. Damit bestätigen die Personalverantwortlichen zum zweiten Mal in Folge die direkte positive Auswirkung von Weiterbildung auf Karriere. Die aktuellen Ergebnisse liegen sogar noch etwas über den Vorjahresergebnissen. »Arbeitnehmer sollten sich im Vorfeld allerdings genau informieren, mit welcher Weiterbildung sie ihr Ziel erreichen. Werden im Unternehmen für das mittlere Management beispielsweise Techniker, Meister oder Fachwirte mit entsprechender Aufstiegsfortbildung benötigt? Oder führt eine Weiterbildung im Innovationsmanagement oder im Projektmanagement eher ans Ziel? Ein Gespräch mit dem Vorgesetzten über die Art der Fortbildung kann Klarheit schaffen«, rät Vochazer.

(Quelle: Bildungsspiegel.de)

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